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Vorschaubild / Materialvorschau So, hier mal noch knapp vor Ostern die Ferien etwas genutzt und die nächsten beiden Schubladenfüllungen vorbereitet 😊 Wörter mit ll Wörter mit tt Außerdem bin ich nun vermehrt per Email nach meinem Konzept hinter meiner Rechtschreib-Schatzkiste gefragt worden. Ich weiß schon, warum sich diese Anfrage seit ein paar Tagen häuft und möchte nur ganz allgemein mal sagen, dass ich persönlich niemals etwas von Kollegen/Kolleginnen als schlecht/undurchdacht oder gar sinnfrei bezeichnen würde. Denn ich kenne deren Gedanken dahinter nicht und ich würde prinzipiell immer davon ausgehen, dass sich die Person Gedanken gemacht hat und einen Sinn hinter ihrem Tun und ihrem Material sieht. Schließlich ist das unser Beruf! Ich kann höchstens für mich persönlich entscheiden, dass es zu mir/meiner Klasse/meiner Arbeitsweise/... nicht passt. Stichwort: Leben und Leben lassen! Nun aber zum Konzept: Es ist in verschiedenen Posts und Kommentaren immer wieder durchgeklungen, wie ich damit arbeiten möchte. Ich fasse es hier nun noch einmal zusammen, um etwas Licht ins Dunkel zu bringen 😉 Ganz wichtig als aller erstes: Meine Rechtschreib-Schatzkiste ist untrennbar mit meinem Lernwörtertraining verbunden und nicht so gedacht, dass sie eigenständig eingesetzt wird. Warum? Weil ich in meinen Klassen, die ich bisher hatte, festgestellt habe, dass es wichtig ist, dass die Kinder sich die Schreibweise von (Merk-)Wörtern einprägen und Strategien an der Hand haben, um sich die Schreibweise von Wörtern herzuleiten. Dies ist im Grunde das FRESCH-Prinzip mit den 4 Strategien. Werden diese Strategien im Unterricht behandelt und bekommen die Kinder Aufgaben dazu, wie sie z.B. im Schulbuch häufig zu finden sind (so in die Richtung: Wortpool und nun entscheide äu oder eu), dann klappt dies bei meinen Kindern meist recht gut. Schließlich wissen sie genau, auf was nun zu achten ist und die Wörter stammen aus ihrem unmittelbaren Wortschatz. Auffällig wird die Falschschreibung bzw. die nicht gefestigte Rechtschreibung in den meisten Fällen beim freien Schreiben oder auch in diktierten Diktaten. Daher ist für mich eine Arbeit mit Lernwörtern unerlässlich, denn nicht jedes Kind hat die Unterstützung von zuhause und kann dort Lernwörter üben. Die Kinder sollten den Wörtern des Grundschulwortschatzes möglichst häufig begegnen, damit sich korrekte Schreibweisen einprägen und das Anwenden von Strategien automatisiert wird. Dies gelingt meiner Meinung nach besser, wenn nicht isoliert in einer Klassenstufe oder über 2 Schuljahre z.B. 3/4 hinweg geübt wird, sondern, basierend auf dem konsequenten Einüben von FRESCH von Klasse 1 an, damit begonnen wird. Wie ich bereits erwähnt hatte, hatte ich Kontakt mit Herrn Renk, einer der Entwickler von FRESCH, der mir wertvolle Tipps geben konnte und mir auch einige Fragen beantwortete. Dank ihm habe ich mich auch intensiv mit seinem "blauen Buch" beschäftigt. Dies ist entweder über ihn direkt (http://www.fresch-renk.de/) oder den Cornelsen-Verlagzu beziehen und DAS Grundlagenwerk, um das man, wenn man mit FRESCH arbeitet nicht herum kommt. An...