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Liebe Leser, ein immer wiederkehrendes Thema dieses Blogs ist sicherlich der elterliche Kampf mit der Mathematik der Tochter. Was haben wir gelitten und gestritten, zwischenzeitlich bei einem Mathelehrer aufgeatmet, weil dieser anders erklärte, so dass Lucy plötzlich wie durch ein Wunder besser verstand, um beim nächsten Lehrer wieder in eine Sinnkrise gestürzt zu werden. Wäre das Kind Lucy nicht ein grundschlaues, würden wir Eltern vielleicht die Matheblindheit als solche akzeptieren, aber so doof kann unser Kind doch nicht sein! Nun bin ich eben zu Kreuze gekrochen und habe den aktuellen Mathelehrer in seiner Sprechstunde besucht. Lucy mache konzentriert mit, brauche halt etwas länger zum Kapieren, wir sollten einfach den Druck zuhause rausnehmen. Welchen Druck? Naja, eben nicht so viel erwarten. Ich erwarte schon längst nicht mehr viel, aber ich gebe mein Kind doch nicht auf. Ich will Lucy helfen. Frau Henner und der Mathelehrer scheinen unterschiedlich zu ticken. Ich denke an Mathenachhilfe, weil Lucy einfach mehr Übung braucht, die sie offensichtlich im Unterricht nicht bekommt, denn dazu sei ja nun keine Zeit mehr. Der Mathelehrer denkt daran, dass wir Mathe am besten gar nicht mehr thematisieren sollen. Ob das Lucy hilft? Zumal ich Lucy schon lange nicht mehr auf...