Vor zweieinhalb Jahren habe ich mir ein Balkonkraftwerk zugelegt (klick). Anfang 2024 gehörte ich damit (entsprechend der Diffusionstheorie von Rogers) weder zu den Innovators noch den Early Adoptors – aber doch zumindest zur „Frühen Mehrheit“. Mit viel Freude betrachte ich seitdem die App und feiere jede eingesparte Kilowatt-Stunde – und mittlerweile sind da einige Tausend zusammengekommen. Die gesparten Ausgaben sind für mich nur ein Teil des Gewinns – noch mehr erfreue ich mich am Gedanken, wie viel weniger Gas und Kohle verbrannt werden mussten. Wunderbar. Schon seit längerem ist mir auch klar, dass unsere beiden Autos durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden – aber ich hänge der Überzeugung an, dass es für die Umwelt am besten ist, wenn ich mein altes Fahrzeug so lange fahre, wie irgendwie möglich. Traditionell haben wir wenig Glück mit Autos in unserer Familie: Mitten im Urlaub meldet der, vorher zum letzten Mal auf Vordermann gebrachte Familien-Van, einen Motorfehler an. Notdürftig repariert verliert auf der Rückfahrt mitten in der Nacht, ein LKW vor uns seinen Reifen und wir poltern mit hoher Geschwindigkeit drüber. Glück im Unglück: Außer einem riesigen Schlag ist nichts passiert: Es fehlt ein Teil der Frontverkleidung und der Auspuff scheint mir eingedellt zu sein – aber der Wagen tuckert treu die 1000 Kilometer nach Hause. Spötter unken, dass unser Citroën nun endlich wirklich aussieht, wie ein französisches Auto. Ein bisschen muss er aber noch durchhalten. Anfang der Woche haben wir ...
Zum vollständigen Beitrag:
"Elektrifizierung: Hui und Pfui. #2"
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