Veröffentlicht am 19. Dezember 2025 um 18:12 Uhr:

Ins Ziel gerettet: Mit Theater und viel Gaudi.

Der letzte Schultag steht bei uns an der Schule im Zeichen eines Weihnachtsfestes. Vormittags haben die Kinder bei ihren Klassenlehrkräften Unterricht, der individuell gestaltet werden kann und in der letzten Stunde gibt es eine Art „Schul-Weihnachtsmarkt“, in dem selbstgebastelte Plätzchen oder Nippes an den Mann (bzw. das Kind) gebracht werden kann. Wer mich schon länger liest, weiß, dass Weihnachten in meiner Klasse in den letzten Jahren stets hieß: Es werden Theaterstücke gespielt. Aufgeteilt in Gruppen bereiten die Jugendlichen kurze, weihnachtliche Theaterstücke vor und präsentieren die vor der Klasse. Jahr für Jahr Filme ich die Stücke und wenn wir in zwei Jahren auseinandergehen, wird daraus ein hübscher Kinoabend. Auch dieses Jahr waren die Jungen und Mädchen dabei. Einzelne waren zunächst wenig motiviert – in erster Linie aus pubertären „ich habe einfach keine Lust“-Gründen. Entscheidend war an der Stelle eine Mischung aus Verständnis und sanftem Druck: Wenn sich ein Teil der Klasse von der Theater-Nummer verabschiedet, wird sich auch der Rest nicht mehr „zum Affen machen“. Und dann fällt das ganze Projekt. Es geht also nur: Alle oder gar nicht. Viel Überzeugungsarbeit musste ich aber nicht leisten – niemand will wissen. Die Stücke reichten von absurd-komisch bis mexikanische Telenovela-Stil (in etwa: 7 Schwestern erben eine Villa – aber der das Testament ist verschwunden. Drama! Großes Drama! Und dann taucht auch noch der verschollen geglaube Cousin Phönizio auf!!) Für den schulischen Weihnachtsmarkt selbst verspüre ich wenig Lust auf Kekse backen & verkaufen. Die Ergebnisse der letzten Jahren (aus Leibniz-Keksen Häuschen bauen etc.) sahen zwar immer sehr schön aus, brachten aber Berge von Müll hervor und weil jeder Kekse macht, sind die Dinger am Ende ...

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