Rund 8.000 Kolleginnen und Kollegen sind am Mittwoch in Berlin erneut auf die Straße gegangen, um in den festgefahrenen Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern den Druck zu erhöhen.
SCHULSOZIALARBEIT
Warum die Debatte um eine Impfpflicht die wirklichen Probleme verdeckt
Die Corona-Fallzahlen schießen in die Höhe, die Impfquote dagegen stagniert. Nun werden erneut Forderungen nach einer Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen laut – auch für Lehrkräfte. Doch die würde kaum etwas ändern.
Milliardensegen für die Länder
Die Finanzlage der Länder in den nächsten vier Jahren fällt deutlich besser aus als noch im Mai 2021 erwartet. Zeit, dass die Arbeitgeber der Länder ihre Blockadehaltung aufgeben!
Tausende Beschäftigte in Berlin und NRW im Warnstreik
Die Warnstreiks gehen in die nächste Runde: In Berlin legten rund 6.000 Beschäftigte die Arbeit nieder und demonstrierten für mehr Geld, in Dortmund waren es rund 300. Überall wurde auf die immensen Belastungen in der…
Arbeitgeber provozieren Streiks!
Die zweite Verhandlungsrunde der Tarifrunde öffentlicher Dienst Länder ist am Dienstag in Potsdam mit einem Paukenschlag zu Ende gegangen. „Die Arbeitgeber haben mit ihrer Blockadehaltung Streiks provoziert“, sagte GEW-Chefin Maike Finnern.
„Wir werden den Arbeitgebern alles abverlangen!“
In der zweiten Runde im Tarifstreit für den öffentlichen Dienst der Länder machen die Gewerkschaften weiter Druck und zeigen sich empört.
Viele Schulen brauchen noch dringend Luftfilter
Die Corona-Infektionen steigen wieder stark an. Die GEW pocht auf den flächendeckenden Einsatz von Luftfiltern. Viele Schulen seien damit „immer noch nicht so ausgestattet, wie es notwendig ist“, sagte die Vorsitzende Maike Finnern.
Befristungen befristen!
Die GEW macht sich in den Tarifverhandlungen dafür stark, befristete Beschäftigungen einzudämmen. Wo gibt es so viele Fristverträge wie in keinem anderen großen Beschäftigungsfeld? Im öffentlichen Dienst!
Gut, besser, bester Tarifvertrag
Die Länder-Arbeitgeber rühmen die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst. Doch statt spendabel zu sein, knausern sie. Die GEW kämpft für einen besseren Tarifvertrag, der auch die Eingruppierung der angestellten Lehrkräfte regelt.
Kreative Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus gesucht
Gewerkschaftsjugend, Berufsschülerinnen und -schüler sowie Azubis können sich mit Beiträgen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Ausgrenzung und für ein solidarisches Miteinander wieder am Wettbewerb „Die Gelbe Hand“ beteiligen.
Mehr Gehalt ist echte Anerkennung
Klatschen allein reicht nicht. Viele unserer „Helden des Alltags“ arbeiten im öffentlichen Dienst. In der Tarifrunde wird sich zeigen, ob die politischen Sonntagsreden auch glaubwürdig sind.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Die GEW fordert bei der Tarifrunde der Länder die vollständige Paralleltabelle. Denn Angestellte und verbeamtete Lehrkräfte verdienen unterschiedlich viel. Das sind die Gründe.
Mehr Knete für Erzieherinnen und Erzieher
Die Gewerkschaften wollen für den Sozial- und Erziehungsdienst nach der besseren S-Tabelle von 2019 jetzt auch ein kräftiges Gehaltsplus erzielen. So kann es gehen.
Sabine Walper übernimmt die Führung des DJI
Prof. Sabine Walper ist seit dem 1. Oktober 2021 neue Direktorin und Vorstandsvorsitzende am Deutschen Jugendinstitut (DJI). Sie folgt in ihrer neuen Funktion auf Prof. Thomas Rauschenbach, der sich in den Ruhestand verabschiedet.
Tarifvertrag für studentische Beschäftigte
Wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte leisten an den Unis wertvolle Arbeit. Doch die Hochschulen diktieren einseitig, unter welchen Bedingungen sie das tun. Die GEW kämpft für tarifvertragliche Regeln.
Mehr Geld für neue Aufgaben
Beschäftigte übernehmen eine neue verantwortungsvolle Tätigkeit und verdienen dann weniger – wie kann das sein? Die GEW fordert eine stufengleiche Höhergruppierung.
Heißer Herbst!
Jetzt, in der Länder-Tarifrunde, wollen die Beschäftigten mehr sehen als billigen Applaus. Es wäre ein politischer Totalschaden, mit einem niedrigen Tarifabschluss während der Corona-Krise zu sparen.
100 € monatlich mehr für Azubis und Studis
Die GEW setzt sich in der Länder-Tarifrunde auch für die Auszubildenden, Studierenden und Praktikantinnen und Praktikanten ein. Darum verdienen auch sie mehr.
Arbeitgeber weisen Gewerkschaftsforderungen zurück
Ohne Angebot der Arbeitgeber ist die erste Runde der Tarifverhandlungen für die im öffentlichen Dienst der Länder Beschäftigten zu Ende gegangen. Gewerkschaften und Arbeitgeber setzen die Verhandlungen am 1. November fort. So geht es jetzt…
Die Gehälter müssen spürbar steigen
Die GEW fordert in der Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder 5 Prozent, mindestens jedoch 150 Euro mehr Gehalt. Das ist aus diesen Gründen mehr als angemessen.
5 Prozent mehr Gehalt
Gute Arbeitsbedingungen und ein gutes Gehalt sind die Voraussetzung dafür, dass der öffentliche Dienst auch in Zukunft Fachkräfte halten und gewinnen kann.
„Der Job ist zu schlecht bezahlt“
In der Tarifrunde wird über Gehaltserhöhungen für die rund zwei Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder verhandelt. Alle haben Gründe, warum sie ein Lohnplus fordern. Vier Kolleginnen und Kollegen erzählen aus ihrem Berufsalltag.
Gebt uns fünf!
In der laufenden Tarif- und Besoldungsrunde fordern die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes eine Lohnsteigerung um 5 Prozent, mindestens aber 150 Euro. Doch die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ist ein schwieriger Verhandlungspartner.
Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder 2021
Bei der Tarifrunde 2021 für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) geht es um Lohnerhöhungen für rund eine Million Beschäftigte, darunter die angestellten Lehrkräfte, die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sowie an den Hochschulen.
Tarifrunde öffentlicher Dienst Länder 2021
Bei der Tarifrunde 2021 für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) geht es um Lohnerhöhungen für rund eine Million Beschäftigte, darunter die angestellten Lehrkräfte, die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst sowie an den Hochschulen.
Mehr Einsatz gegen Kinderarmut
Knapp drei Millionen Kinder in Deutschland leben in Armut. Nur ein umfassendes Reformkonzept wie die Kindergrundsicherung könne das grundlegend ändern, fordert das Bündnis Kindergrundsicherung.
So lassen sich gute Bildung und gute Arbeit verbinden
Schon im Herbst 2020 machte die GEW-Initiative „Bildung. Weiter denken!“ mit einem Aktionszeitraum auf die Arbeitsbelastung der Beschäftigten in den Bildungseinrichtungen aufmerksam. Die Forderungen sind weiter hoch aktuell.
So lassen sich politische Bildung und Demokratie stärken
Angesichts der Zunahme rassistischer, antisemitischer und rechtsextremer Tendenzen in der Gesellschaft sowie der Verbreitung von Verschwörungserzählungen brauchen Demokratieerziehung und Politikunterricht einen deutlich höheren Stellenwert.
So lässt sich die digitale Ausstattung voranbringen
Während die Milliarden aus dem Digitalpakt nur langsam abfließen, hinken der Ausbau der IT-Infrastruktur und die technische Ausstattung in allen Bildungseinrichtungen weit hinter dem Bedarf her. Die GEW fordert eine Verstetigung des Programms.
So antworten die Parteien auf die GEW-Wahlprüfsteine
Die GEW hat die demokratischen Parteien im Bundestag mit ihren wissenschaftspolitischen Wahlprüfsteinen konfrontiert. Jetzt liegen die Antworten auf die acht Fragen vor – von einer Reform des BAföGs bis zur künftigen Hochschulfinanzierung.
So lässt sich Qualität im Ganztag sichern
Der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule kommt. Mit der politischen Einigung darauf geht die Arbeit aber erst richtig los: Die GEW verlangt, den Ausbau mit einer Qualitätsoffensive zu verbinden.
Bildung krisenfest machen
Wenn die Kultusministerkonferenz (KMK) sowohl für die Schulen als auch die Hochschulen Präsenz verspricht, dann müssen diesem Versprechen auch Taten folgen.
„Jetzt brauchen wir eine Qualitätsoffensive“
Bund und Länder einigten sich in letzter Minute auf einen bundesweiten Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule ab dem Schuljahr 2026/2027. Die GEW pocht weiter auf qualitativ hochwertige Angebote.
GEW hofft „auf ein Signal an die Familien“
Der Rechtsanspruch auf Ganztag in der Grundschule ist wichtig, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Im Vermittlungsausschuss gibt es jetzt einen letzten Lösungsversuch zwischen Bund und Ländern. Wie meistens geht es ums Geld.
GEW fordert „ein Signal an die Familien“
Der Rechtsanspruch auf Ganztag in der Grundschule ist wichtig, um Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Im Vermittlungsausschuss gibt es jetzt einen letzten Lösungsversuch zwischen Bund und Ländern. Wie meistens geht es ums Geld.
GEW lehnt Pflicht zur Auskunft über Impfung ab!
Die persönlichen Daten müssen auch weiter besonders geschützt werden. Die Impfbereitschaft unter den Beschäftigten in Schulen und Kitas liegt bereits mit 80 bis 95 Prozent ganz weit oben.
So lässt sich der Investitionsstau beseitigen
Angesichts des Investitionsrückstands in allen Bildungseinrichtungen und in Milliardenhöhe fordert die GEW, die Schuldenbremse abzuschaffen, die Einnahmeseite durch gerechtere Steuern zu stärken und überfällige Investitionen in Bildung zu tätigen.
Eine Doppelstunde zur Bildungsfinanzierung
Die GEW hat mit Vertreterinnen und Vertretern aller demokratischen Parteien im Bundestag über den künftigen Kurs in der Bildungspolitik diskutiert. Dabei ging es vor allem darum, wie anstehende Milliardeninvestitionen finanziert werden können.
Sexualitäten und Geschlechtsidentitäten in der Migrationsgesellschaft
Der Reader des Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA) zeigt auf, wie die Jugendarbeit junge LSBTIQ* of Color bei der Entwicklung der eigenen Sexualität und Geschlechtsidentität unterstützen kann.
So lässt sich der Fachkräftemangel beenden
Eines der größten Probleme im Bildungswesen sind die fehlenden Fachkräfte in allen Bereichen. Die GEW fordert daher im Bundestagswahlkampf: Ausbildungskapazitäten hochfahren und Bildungsberufe attraktiver machen!
Gewerkschaften fordern 5 Prozent mehr Gehalt
In der Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder fordern die Gewerkschaften 5 Prozent, mindestens jedoch 150 Euro mehr Gehalt für die Beschäftigten. Das teilte die GEW während einer Pressekonferenz in Berlin mit.
Enttäuschende Entscheidungen
Wieder werden Kitas, Schulen und Hochschulen in der Pandemie-Situation alleingelassen. „Mit großer Enttäuschung“ hat die GEW auf die Entscheidungen des Kanzlerinnengipfels reagiert.
Klare Rahmenbedingungen schaffen!
Damit Lehrende und Lernende gut und sicher durch eine mögliche vierte Pandemie-Welle kommen, müssten Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten erheblich nachsteuern, mahnt GEW-Vorsitzende Maike Finnern.
„Wir sind gegen eine Impfpflicht!“
Angesichts einer hohen Impfquote unter Beschäftigten an Schulen und Kitas hält die GEW nichts von der aktuellen Debatte über eine Impfpflicht. Das hat der Humangenetiker Wolfram Henn vom Deutschen Ethikrat gefordert.
