Die zweite Tarifrunde zum TV-L, welche am 15. und 16. Januar 2026 in Potsdam stattfand, blieb ergebnislos. Die Arbeitgeberseite hat, ohne konkrete Zahlen zu nennen, Erhöhungen von knapp über der Inflationsrate bei einer Laufzeit von 29 Monaten in den Raum gestellt, wobei es für das Jahr 2025 Nullmonate geben soll. Rita Mölders, stellvertretende Bundesvorsitzende des Arbeitsbereichs Tarifpolitik im Verband Bildung und Erziehung (VBE) bewertet: „Wir sind mit einer klaren Erwartungshaltung in die 2. Verhandlungsrunde gegangen, konnten jedoch nicht erkennen, dass die Arbeitgebenden der Länder ihrer Verantwortung für einen leistungsfähigen und attraktiven öffentlichen Dienst gerecht werden. Wertschätzung sieht anders aus! Jetzt, wo es gilt, den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und Schulen den Rücken zu stärken, fehlen echte Zusagen. Wir müssen unseren Forderungen Nachdruck verleihen und unmissverständliche Signale an die Arbeitgebenden senden. Daher wird weitergekämpft, mit guten Argumenten am Verhandlungstisch und mit bundesweiten Warnstreiks und Kundgebungen. Die Beschäftigten ...
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"Ergebnislost! Jetzt wird gestreikt"
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