Veröffentlicht am 13. Februar 2026 um 01:00 Uhr:

Mit Ansage: Ganztag nicht für alle

Gastkommentar von Tomi NeckovAb Sommer 2026 haben alle Erstklässler in Deutschland einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Ein Versprechen, von dem wir wissen, dass es nicht überall gehalten werden kann. Die Zahlen aus der vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) beauftragten, repräsentativen forsa-Umfrage unter mehr als 1.300 Schulleitungen zeigen deutlich: Ein Viertel der Grundschulschulleitungen gibt an, dass nicht für alle Erstklässler ein Angebot der Betreuung vorgehalten werden kann. Von diesen geben drei Viertel an, dass Räume fehlen, zwei Dritteln fehlt qualifiziertes Personal, die Hälfte klagt über zu knappe finanzielle Mittel.Dass das so ist, ist lange bekannt. Regelmäßig warnen nicht nur wir, sondern auch die kommunalen Spitzenverbände. Doch nun drängt die Zeit. Damit wird leider nicht nur der Druck größer, Lösungen zu finden – sondern die Wahrscheinlichkeit, dass Lösungen akzeptiert werden, die mit Qualität nicht viel zu tun haben.Zum einen sehen wir jetzt schon, dass Personal angenommen wird, das keine angemessene pädagogische Vorqualifizierung hat und vor allem nicht ausreichend auf die Bedürfnisse so junger Kinder eingehen ...

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