Wir leisten uns eine marode Schulinfrastruktur. Der Status ist: Es kommt nicht genug Geld an. Und wenn, dann wird nicht sichergestellt, dass Schulbauten qualitativ hochwertig umgebaut und modernisiert werden. Mit dem Infrastruktursondervermögen entsteht jetzt ein Momentum, das es zu nutzen gilt. Wir sind auf einen zusätzlichen Investitionsschub angewiesen – gerade auch in Schulen, wie unsere repräsentative forsa-Befragung von Schulleitung zeigt“, sagt Tomi Neckov, neu gewählter Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE).Hohe Bedarfe Im Rahmen einer repräsentativen forsa-Umfrage unter 1.312 Schulleitungen wurden diese zu ihrem Schulbau und notwendigen Veränderungen befragt. So sehen 2/3 die Notwendigkeit von Sanierungsmaßnahmen an ihrer Schule. Zudem stellen 3/4 fest, Bedarf an räumlichen Änderungen zu haben, um eine „neue Lern- und Prüfungskultur“ etablieren zu können. Dabei stellen fast alle Befragten fest, dass die räumliche Ausstattung sehr wichtig oder wichtig für eine neue Lern- und Prüfungskultur ist. Der neue VBE-Chef Neckov kommentiert: „Wer die Kinder von heute auf die Welt von morgen vorbereiten möchte, braucht dafür einen Schulbau, der das Lehren und Lernen unterstützt – qualitativ hochwertig, pädagogisch wertvoll und nachhaltig umgesetzt.“Geringe Möglichkeiten Zum Zeitpunkt der Befragung im August/September 2025 gaben von den Schulleitungen, die zuvor die Notwendigkeit von Veränderungen an der Schule angegeben hatten, nur ein Fünftel der Befragten an, auch Gelder zu erhalten. „Das Sondervermögen wird dringlichst erwartet“, schlussfolgert Neckov. Er betont: „Der hohe Sanierungsbedarf ist das eine, ...
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"VBE: Hoher Investitionsdruck bei Schulbauten"
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