Veröffentlicht am 10. Februar 2026 um 01:00 Uhr:

Wertschätzung statt Blockade

Nach einer ergebnislosen zweiten Runde in den Einkommensverhandlungen der Länder (TV-L) spitzt sich der Tarifkonflikt weiter zu. Kritik kommt insbesondere an der Haltung der TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder), die laut Gewerkschaften faktisch einen Abschluss auf Inflationsniveau ohne Entgelterhöhungen im Jahr 2025 bei einer Laufzeit von 29 Monaten anstrebt. Ein solches Ergebnis würde deutlich hinter dem TVöD-Abschluss zurückbleiben und wurde von den Gewerkschaften als „absolut inakzeptabel“ zurückgewiesen.Mit Blick auf die dritte Verhandlungsrunde vom 11. bis 13. Februar 2026 in Potsdam sieht der Verband Bildung und Erziehung (VBE) die Arbeitgebenden in einer besonderen Verantwortung.Rita Mölders, stellvertretende Bundesvorsitzende für den Bereich Tarifpolitik des Verbandes Bildung und Erziehung, stellt klar: „Die wiederholte Bezeichnung der Gewerkschaftsforderungen als ‚astronomisch‘ weist der VBE entschieden zurück. Wer so argumentiert, blendet die Realität in Schulen und Kitas aus. Faire Einkommen sind keine Kostenfaktoren, sondern Investitionen in Bildung und somit die Zukunft unseres Landes. Viele Entgeltregelungen stammen aus einer ...

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