Veröffentlicht am 26. März 2026 um 01:00 Uhr:

Qualitätsbooster statt Kontrollinstrument

Aktuelles SWK-Gutachten„Die Empfehlungen der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission bringen auf den Punkt, was in der Debatte oft versäumt wird: Zunächst braucht es klare Ziele, eine angemessene Ausstattung zur Erhebung von Daten und hohe Kompetenzen im Umgang mit ihnen. Die Mahnung an die Länder, nicht nur mehr Daten zu erheben, sondern bereits erfasste Daten systematisch zusammenzuführen, lesen wir klar heraus. Auch der Anspruch, die Qualität zu erhöhen, wird deutlich. Diese Herausstellung ist notwendig, denn die große Gefahr ist, dass durch Datennutzung eine Ökonomisierung von Bildung vorangetrieben wird. Die Gefahr der Schere zwischen hehrem Ziel und abgespeckter Umsetzung, die am Ende auf eine Verschlechterung von Arbeitsbedingungen hinausläuft, benennen wir klar“, erklärt Tomi Neckov, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Bezug auf das SWK-Gutachten „Datengestützte Entwicklung und Steuerung in Schulen und frühkindlicher Bildung“.Infrastrukturelle Hürden und RessourcenHinzu komme, so Neckov, dass vielerorts die Voraussetzungen fehlen: „Wo Geräte für Lehrkräfte fehlen, keine vernetzten Programme genutzt und die Fachkräfte nicht darauf vorbereitet werden, wie und warum sie Daten erheben, wie sie diese interpretieren und für eine Verbesserung ihrer Unterrichtsqualität einsetzen, bleibt der Wunsch nach mehr Qualität eine leere Floskel.“Vermeintliche VergleichbarkeitDatenbasierte Systeme bieten die Möglichkeit, Vergleichbarkeit zu erhöhen. Dies kann Vorteile haben, kann aber auch den Druck auf Schulen und Lehrkräfte erhöhen. Der VBE-Chef erläutert: „Die individuelle Situation vor Ort ist meist nicht einmal mit der nächstgelegenen Schule vergleichbar. Wo es für eine Klasse ...

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