VBE fordert bedarfsgerechte Finanzierung, ausreichend Personal und verlässliche Unterstützung für Schulen. „Der Weltbildungsbericht bestätigt, was Lehrkräfte und Schulleitungen täglich erleben: Bildungserfolg hängt noch immer zu stark von der sozialen Herkunft ab. Das ist kein Erkenntnisproblem, sondern mangelnder politischer Wille. Wir wissen, was Schulen brauchen: beispielsweise eine bedarfsgerechte Finanzierung, ausreichend qualifiziertes Personal und Zeit für individuelle Förderung, Kooperation und Elternarbeit. Es liegt bei der Politik, diese Voraussetzungen zu schaffen. Nur so kann die notwendige individuelle Förderung ermöglicht werden“, erklärt Tomi Neckov, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), anlässlich der heutigen Veröffentlichung des UNESCO-Weltbildungsberichtes.Der heute vorgestellte UNESCO-Weltbildungsbericht zeigt: Weltweit gehen weiterhin 273 Millionen Kinder und Jugendliche nicht zur Schule. Zugleich sind die Fortschritte beim Abbau von Bildungsungleichheiten deutlich langsamer geworden. Für den VBE ist der Bericht ein klarer Auftrag, Bildungsgerechtigkeit auch in Deutschland konsequenter umzusetzen.Der Bericht macht deutlich, dass nachhaltige Fortschritte nicht durch Einzelmaßnahmen entstehen. Notwendig sind langfristige, aufeinander abgestimmte politische Strategien. Schulen mit besonders hohen sozialen und pädagogischen Herausforderungen müssen dauerhaft mehr Unterstützung erhalten. Eine Verteilung von Ressourcen nach dem Gießkannenprinzip wird der unterschiedlichen Ausgangslage der Schulen nicht gerecht.„Das Startchancen-Programm ist ein wichtiger Schritt, weil es den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg ausdrücklich in den Blick nimmt. Es darf aber nicht zum Feigenblatt für ...
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"Weltbildungsbericht bestätigt: Bildungsgerechtigkeit braucht mehr als gute Absichten!"
https://www.vbe.de/presse/pressedienste/pressedienste-2026/weltbildungsbericht-bestaetigt-bildungsgerechtigkeit-braucht-mehr-als-gute-absichten