Das Wetter spielt nicht nur im Sachunterricht eine Rolle, sondern bereichert als Teil des morgendlichen Begrüßungsrituals den Schulalltag. Viele Kinder bringen bereits Vorerfahrungen aus dem Kindergarten mit und sind mit Begriffen wie „sonnig“, „bewölkt“ oder „es regnet“ vertraut. Durch das tägliche Ansagen lernen auch Kinder mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) die Begriffe schnell mit und übernehmen gern Verantwortung im Wetterdienst. Dieser haptische und sprachliche Zugang macht die Veränderlichkeit der Natur über die Jahreszeiten hinweg unmittelbar erlebbar. Warum ein eigenes Protokoll zeichnen? Arbeitstechniken wie das Erstellen einer Tabelle lassen sich am besten in einem bedeutsamen Kontext erarbeiten. Wenn Kinder ihr eigenes Wetterprotokoll gestalten, erleben sie das genaue Zeichnen mit Lineal und Bleistift nicht als bloße Pflichtaufgabe, sondern als notwendiges Werkzeug, um ihre Beobachtungen festzuhalten. Der Mehrwert gegenüber einer fertigen Kopiervorlage ist enorm: Die Schülerinnen und Schüler üben eine zentrale Basiskompetenz und nehmen ihr Ergebnis als wertvolle, selbst geschaffene Leistung wahr. Als Lehrkraft begleiten Sie diesen Prozess am besten motivierend und wohlwollend, da die Koordination von Lineal und Stift in Klasse 1 noch viel Übung ...
Zum vollständigen Beitrag:
"Wetter und Thermometer: Von täglichen Beobachtung zum Wetterprotokoll"
https://www.schulimpulse.de/wetter-und-thermometer-von-taeglichen-beobachtung-zum-wetterprotokoll/