Veröffentlicht am 05. September 2026 um 06:35 Uhr:

Rede zum Schuljahresanfang und Oscar-Verleihung

Die erste halbe Woche des Schuljahres ist an Intensität und Schlagzahl kaum zu übertreffen. Im Vorfeld müssen allerhand organisatorische Dinge erledigt werden. Das sind manchmal offensichtliche Dinge (Kind X muss die Klasse wiederholen, also braucht es einen neuen Stundenplan) aber oft auch kleiner Firlefanz, der schlichtweg Zeit kostet: Die Belegung der naturwissenschaftlichen Räume zum Beispiel. In jeder Klasse gibt es NW, Physik, Biologie oder Chemie. Für einzelne Schüler (wir haben 800 Stundenpläne für 800 Kinder) kann es sogar sein, dass sie dreimal pro Woche im Labor sind. Aber wann belegt welcher Kurs welches Labor? Es fasziniert mich sehr, diese Abläufe zu beobachten: Unsere Schule ist wie ein gewaltiger Motor, der wieder ans Laufen kommt. Es summt und brummt und die Kolleg*innen haben Lust und scharren mit den Hufen. Eine gewaltige Maschinerie, die nach fünf Wochen absoluter Ruhe zum Leben erweckt wird. Wahnsinn. Parallel läuft die Vorbereitung des Einschulungstages. Im Vorfeld habe ich mich mehrfach mit den Klassenlehrkräften getroffen und mir sowohl ihre Wünsche und Sorgen angehört, als auch meine Erwartungen ausgedrückt. Auch wenn „Disziplin“ einen zuweilen faden Beigeschmack hat, bin ich fest davon überzeugt, dass Schule nur dann ein guter Ort sein kann, wenn der Alltag strukturiert und geordnet abläuft. Und das heißt auch, sich von Minute 1 an intensiv um jene Kinder zu kümmern, denen das Befolgen von Regeln noch schwer fällt. Am Mittwoch dann Einschulung und für meine Eröffnungsrede hatte ich ...

Zum vollständigen Beitrag:
"Rede zum Schuljahresanfang und Oscar-Verleihung"
https://halbtagsblog.de/2026/09/05/rede-zum-schuljahresanfang-und-oscar-verleihung/