Unsere Kinder und deren Bildung müssen eine höhere Wertschätzung erfahren. Immer noch werden die Auswirkungen des stark eingeschränkten Kita- und Schulbetriebs nicht ausreichend berücksichtigt.
BILDUNGSSYSTEM
Weg mit der Gießkanne!
Nachdem sich die Schwachstellen des Schulsystems in der Corona-Pandemie deutlich gezeigt haben, fordert die GEW unter anderem Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel, mehr Investitionen in Gebäude und einen Schub bei der Digitalisierung.
Projektbericht und Tagungsdokumentation veröffentlicht
Das 2018 gegründete „Bundesforum Bildung in der digitalen Welt“ hat seinen Projektbericht vorgelegt. Auch eine Dokumentation der Tagung „Digitalisierung zwischen Teilhabe und Spaltung“ steht zum Nachlesen zur Verfügung.
Versprechen, nicht eingelöst
Ein Blick quer durch das Bildungssystem zeigt, wie groß die Baustellen in der Bildung sind – und wie wenig Versprechen in der Vergangenheit eingelöst wurden – weil von der Kita bis in die Erwachsenenbildung viel…
„Bildung. Weiter denken!“ und handeln …
Die GEW rückt im Bundestagswahlkampf 2021 die Themen Fachkräftemangel, Investitionsstau, digitale Ausstattung, Ganztag, politische Bildung und gute Arbeit in den Fokus – und fordert deshalb nachhaltige Investitionen in den Bildungsbereich.
Techniklücken, Ungleichheiten und stark belastete Lehrkräfte
Eine der größten Herausforderungen der Digitalisierung in der Bildung stellt die Kluft zwischen digitalen Vorreiter- und digitalen Nachzügler-Schulen dar. Zugleich steigt die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte laut repräsentativer GEW-Studie weiter.
Weiter denken nach Corona
Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Im September wird ein neuer Bundestag gewählt, und es wird eine neue Bundesregierung geben. Diese muss die Umwelt in den Blick nehmen, aber auch die…
Wir brauchen einen Neuanfang: Bundestagswahl 2021
Anlässlich der Bundestagswahl am 26. September fordert die GEW: Fachkräftemangel, Investitionsstau, digitale Ausstattung, Ganztag, politische Bildung und gute Arbeit müssen auf die Tagesordnung der Politik und der Parteien!
GEW: „BAföG und Wissenschaftszeitvertragsgesetz reformieren!“
Bildungsgewerkschaft präsentiert wissenschaftspolitische Prüfsteine zur Bundestagswahl
Blinde Flecken der Corona-Politik: Schule muss inklusiv werden
Bündnis „Eine für alle – Die inklusive Schule für die Demokratie“ veröffentlicht Broschüre zu 100 Jahre Schulreform
Neuer Band der Reihe widmet sich Reformen seit 1920
Die frühere stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer analysiert in „1920 – 2020. Schulreform in Deutschland – Eine (un)endliche Geschichte?“, warum es in Deutschland seit Jahrzehnten so schwierig ist, Schule inklusiv zu gestalten.
Trend zur Höherqualifizierung
Deutschland braucht in Zukunft nicht weniger, sondern mehr akademisch qualifizierte Menschen. Nur so kann der Fachkräftemangel behoben werden.
Nicht selektieren, sondern fördern
Über viele Jahre wurde die berufliche Bildung schlechtgeredet. Das war ein Fehler, denn berufliche Bildung kann der sozialen Ungleichheit entgegenwirken.
Hohe Hürden
Wer studieren will und eine abgeschlossene Berufsausbildung, aber kein Abitur hat, dem wird die Aufnahme eines Studiums erschwert. E&W hat mit Andrä Wolter, Professor für Hochschulforschung, über mangelhafte Durchlässigkeit gesprochen.
Bildungspolitische Fortschritte
Die Ziele erhöhte Durchlässigkeit und mehr Gleichwertigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung sind bei weitem noch nicht erreicht. Hier nicht nachzulassen, bleibt gewerkschaftliche und gesellschaftliche Aufgabe.
Ein Sonderweg mit Erfolgsaussicht
An der Beruflichen Hochschule Hamburg (BHH) können junge Menschen sowohl ein Bachelorstudium absolvieren als auch einen Abschluss des dualen beruflichen Systems erwerben.
Erst die Arbeit – und dann?
Ein Leben lang im erlernten Ausbildungsberuf zu arbeiten, ist nicht immer erfüllend. In Lüneburg bietet ein Studiengang Erzieherinnen und Erziehern die Möglichkeit, sich neben ihrem Job für neue Berufsfelder zu qualifizieren.
Schlecht lesen = schlecht surfen
Etwa die Hälfte der 15-Jährigen kann im Internet nicht Fakten und Meinungen unterscheiden. Digitale Kompetenzen werden in der Schule nicht ausreichend erlernt, wie aus einer PISA-Sonderstudie zur Lesekompetenz hervorgeht.
Über Umwege zum Ziel
Falsche Erwartungen, mangelnde Erfolge, vermisste Praxisbezüge: Es gibt viele Gründe, ein Studium abzubrechen. Manchmal ist eine Ausbildung die bessere Lösung für ein zufriedenes Berufsleben, wie die folgenden Beispiele zeigen.
Neujustierung der beruflichen und akademischen Bildung
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich ein vom Schul- und Hochschulsystem getrenntes Berufsbildungssystem, das bis heute prägend ist. Die E&W zeigt derweil auf, dass viele Wege zum Ziel führen können.
„Der Bund muss auf Qualität bestehen!“
Der Streit, wie der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung finanziert wird, hält an. Die GEW ermahnt den Bund, mehr zu investieren. Sonst wird „der Ganztag entweder scheitern oder nur mit abgespeckter Qualität kommen“, erklärte Björn Köhler.
Eingeschränkte Lernmittelfreiheit
Wie hoch sind die Ausgaben für Lernmittel an allgemeinbildenden öffentlichen Schulen in den Bundesländern? Übernimmt das Land oder die Kommune die Kosten? Und wo müssen Eltern zuzahlen? Antworten liefert eine Umfrage der GEW.
„Unverändert miserabel“
Wer promoviert, muss sich an deutschen Hochschulen nach wie vor von einem Zeitvertrag zum nächsten hangeln, wie der neue Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs zeigt.
Deutschland braucht bessere Weiterbildung
Deutschland muss nach Ansicht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Bedürfnisse Geringqualifizierter stärker in den Blick nehmen. Wie die GEW plädiert sie für ein nationales Weiterbildungsgesetz.
Fünf nach zwölf
Der Lehrkräftemangel in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) wird in den kommenden Jahren zunehmen. Das zeigt eine aktuelle Studie.
„Prüfungen sind nicht alles“
Schulen müssen sich nach Corona wandeln. Dazu bedürfe es einer nationalen Strategie, sagt der Geschäftsführende Direktor des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF), Prof. Kai Maaz.
„Größte Bildungskrise seit 100 Jahren“
Die Länder Europas finanzieren die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie derzeit vor allem mit neuen Schulden. Dabei hilft ein 750-Milliarden-Euro-Paket der Europäischen Union (EU) samt Aussetzen des strengen Stabilitätspaktes – vorerst.
Fortschritt ist möglich
Es gibt keine bessere Revolution in der Schule als Unterricht, der wirklich die individuelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellt. Echte Revolutionen kommen von unten, nicht von oben.
Absehbarer Fachkräftemangel
Das von der Politik gern gelobte duale System der betrieblichen Berufsausbildung ist in der Krise? Klar, diese Klage hören wir oft schon bei jeder ach so kleinen Wirtschaftsflaute. Aber die Pandemie macht diesmal alles noch…
Am Rande der Gesellschaft – und der Kräfte
Wer in der Jugendhilfe arbeitet, hat oft kaum eine Wahl: Benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien brauchen Unterstützung – gerade dann, wenn die Zeiten schwierig sind. Und das Arbeiten via Laptop oder Tablet stößt schnell an…
Warum das deutsche Schulsystem in der Krise versagt
Ein Beitrag von funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF, analysiert, was beim Thema digitale Bildung in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten versäumt wurde. Auch die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe kommt zu Wort.
Eine harte Aufgabe
Die GEW wird bei der Bundestagswahl eine „Nationale Kraftanstrengung“ in Form von Milliardenpaketen für Bildung einfordern, etwa um den Investitionsstau in Gebäude abzubauen und die vernachlässigte Digitalisierung auszugestalten.
Bildung im Ausnahmezustand
In der Corona-Pandemie müssen Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher den Spagat zwischen Gesundheitsschutz und Bildungsauftrag leisten. Wie gelingt das?
Augen zu und durch
Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern müssen in der Pandemie improvisieren. Wie sieht das an Schulen aus, deren Schülerinnen und Schüler aus materiell benachteiligten Familien stammen? Zwei Lehrkräfte aus Berlin berichten.
Kein „Weiter so wie bisher“!
Die Corona-Pandemie hat verdrängte und verschleppte Probleme der Bildungspolitik gnadenlos zum Vorschein gebracht. Jede Krise birgt aber auch die Chance, Dinge neu zu denken, Fehler zu analysieren und aus diesen zu lernen.
Corona – eine Zwischenbilanz
In der Coronakrise wurden vergleichsweise schnell Sonderprogramme für Leihlaptops für Schülerinnen und Schüler geschnürt. Gleichzeitig ist es bislang nicht gelungen, die Milliarden aus dem Digitalpakt zügiger als geplant an die Schulen zu bringen.
„Bildung muss Gemeinschaftsaufgabe werden“
Die GEW wird die Themen freie Bildungsmaterialien, informatische Bildung an Schulen und digitale Teilhabe aller intensiv weiterentwickeln. Auf diese und weitere Vorhaben verständigte sich jüngst das Bundesforum Bildung in der digitalen Welt.
Jetzt BAföG-Reform anpacken!
Das Bundesausbildungsförderungsgesetz hat nach Ansicht der GEW zwar einen wichtigen Beitrag zur sozialen Öffnung der Hochschulen geleistet. Seit 1971 sei das BAföG jedoch regelrecht heruntergewirtschaftet worden.
GEW: „Mehr Geld für Bildung – keine Rückkehr zur Schuldenbremse“
Bildungsgewerkschaft zu Haushalts-Beratungen im Bundeskabinett
Wenn Bildung „plopp“ macht …
Kita-Fachkräfte erfüllen einen wichtigen Auftrag: Sie bilden und erziehen. Wie das aussehen kann, und was dabei berücksichtigt werden soll, regeln die Bildungs- und Erziehungspläne für Kinder im Alter von null bis zehn Jahren.
Versuchen, die Welt besser zu gestalten
Das Recht auf Bildung ist durch die Corona-Pandemie weltweit stark unter Druck geraten. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche im Globalen Süden, die oft keine Möglichkeit haben, an einem digitalen Distanzunterricht teilzunehmen.
Ein Master für Kita und Schule
Während die Akademisierung des Erzieherberufs in Deutschland kaum voranschreitet, ist Südtirol weiter. Lehrkräfte und Erzieherinnen werden in dem fünfjährigen Masterstudium „Bildungswissenschaften für den Primarbereich“ ausgebildet.
Wissenschaftspolitik auf dem Prüfstand
Am 26. September wird ein neuer Bundestag gewählt. Von diesem hängt die Wissenschaftspolitik der nächsten Jahre ab. Die GEW konfrontiert Vertreterinnen und Vertreter aller demokratischen Parteien mit ihren wissenschaftspolitischen Wahlprüfsteinen.
Geschlechterparität
Frauen haben zwar kontinuierlich an Sichtbarkeit in Politik und Gesellschaft gewonnen. Führungs- und Entscheidungsebenen bleiben jedoch männlich geprägt. Die aktuelle E&W widmet sich daher dem Thema Geschlechterparität.
