Veröffentlicht am 15. Mai 2026 um 06:00 Uhr:

Lautlesen – eine Schlüsselkompetenz im Deutschunterricht der Grundschule

Wenn Kinder im Anfangsunterricht Lesen lernen, leisten sie wesentlich mehr, als lediglich Buchstaben zu entziffern. Ein Bereich, der dabei immer mal wieder übersehen wird, ist das Lautlesen. Dieser Bereich ist allerdings eine ganz eigene Kompetenz für sich, denn es ist weit mehr als „einfach laut vorlesen“. Lautlesen ist eine grundlegende Methode zur Förderung der Lesekompetenz – insbesondere der Leseflüssigkeit – und bildet eine entscheidende Brücke zwischen der reinen Lesefertigkeit und dem tieferen Leseverständnis. Lautlesen ist mehr als Vorlesen Sicherlich ist euch das auch schon aufgefallen: Es gibt diese Kinder, die leise „irgendwie durch ihren Lesetext kommen“, und ihn inhaltlich oft doch noch nicht wirklich verstehen. Genau hier setzt Lautlesen an. Es richtet den Fokus bewusst auf die technische Seite des Lesens. Dazu gehören: Genauigkeit (korrektes Dekodieren von Wörtern) Automatisierung der Worterkennung Lesegeschwindigkeit Betonung und sinnverstehendes Lesen Diese Fähigkeiten entwickeln sich nicht nebenbei – sie müssen gezielt im Deutschunterricht trainiert werden. Methoden, die sich hierzu eignen, liste ich euch am Ende des Beitrags noch auf. Die drei Kernkompetenzen der Lautlesekompetenz Damit Lautlesen wirksam wird, lohnt sich zunächst ein genauer Blick auf seine zentralen Bestandteile. Diese sind: Leseflüssigkeit Leseflüssigkeit bedeutet, Texte korrekt, angemessen schnell und betont vorzulesen. Kinder, die flüssig lesen, müssen nicht mehr über jedes Wort stolpern – sie können sich auf den Sinn konzentrieren. Automatisierung Durch wiederholtes Lautlesen wird das Dekodieren von Wörtern automatisiert. Das entlastet das Arbeitsgedächtnis enorm. ...

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