Ungarns Regierung plant, für Lehrkräfte den Status als Beschäftigte im öffentlichen Dienst abzuschaffen und die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern. Die GEW solidarisiert sich mit den Protesten der ungarischen Bildungsgewerkschaften.
INTERNATIONALES
„Der Leistungsdruck für alle Beteiligten ist höher“
Niko Jäger ist seit sechs Jahren Auslandsschullehrer an der Deutschen Schule Athen und beschreibt, wie sich seine Arbeit von der in Deutschland unterscheidet.
GEW: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar!“
Bildungsgewerkschaft zum „Weltflüchtlingstag“
Eine Schule für geflüchtete Jesiden
Im UN-Camp in Khanke (Nord-Irak) leben rund 14.000 jesidische Menschen. Ein deutscher Verein betreibt hier eine Bildungseinrichtung, deren pädagogische Arbeit von der Uni Tübingen erforscht wird. Ein Besuch.
GEW: „EU-Lieferkettengesetz muss kommen“
Bildungsgewerkschaft zum „Welttag gegen Kinderarbeit“ (Bitte Sperrfrist beachten!)
Lehrkräftemangel weltweit bekämpfen
GEW-Chefin Maike Finnern betonte auf dem Internationalen Lehrkräftegipfel in der Hauptstadt der USA, wie wichtig es sei, „länderübergreifend nach Lösungen zu suchen“, um den Lehrermangel zu beseitigen.
F-SYNTER-Frauenkongress zu Zeiten terroristischer Bedrohung
Die Bildungsgewerkschaft F-SYNTER beschäftigte sich auf ihrem Frauenkongress mit den Auswirkungen des Bürgerkriegs in Burkina Faso. Die GEW unterstützt die Frauenarbeit in F-SYNTER.
Gemeinsam erinnern
Pädagog*innen aus Israel, Polen und Deutschland haben sich in Krakau über aktuelle Themen der Holocaust-Erziehung ausgetauscht. Anlass war der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar.
Indigener Bildungshunger
An brasilianischen Universitäten studieren mittlerweile viele Indigene. Die Grundlagen dafür werden in den Dorfschulen der brasilianischen Ureinwohner gelegt.
GEW und BI unterstützen Wiederaufbau
Das Erdbeben vom 6. Februar tötete in der Türkei und in Syrien über 50.000 Menschen, Millionen Menschen verloren ihr Zuhause. Eine Delegation der BI, der auch GEW-Chefin Maike Finnern angehörte, besuchte das Katastrophengebiet.
Für funktionierende Lehrkräftebeiräte
Erfahrungen und Positionen austauschen – darum ging es bei einem Treffen im Januar in Berlin, an dem Vertreterinnen und Vertreter der GEW-Arbeitsgruppe Auslandslehrkräfte (AGAL) und des WDA teilnahmen.
„Bildung ist kein Fast Food“
Die kommerzielle Privatschulkette Bridge International Academies unterrichtet in Afrika und Asien. Sie setzt Billiglehrkräfte ein, die den Unterrichtsstoff vom Tablet-Computer ablesen. Bildungsgewerkschaften bekämpfen dieses Modell – mit Erfolg.
Aufklären und Haltung zeigen!
Im Begegnungsseminar im August 2022 in Berlin tauschten sich deutsche und israelische Lehrkräfte zum Unterricht über den Holocaust aus. Der israelische Seminarleiter Avraham Rocheli wurde mit der Hans-Böckler-Medaille des DGB geehrt.
Weiter Schuhe aus Kinderarbeit
Schuhe werden unter teilweise noch schlechteren Arbeitsbedingungen hergestellt als Kleidung. Auch Kinderarbeit ist oft mit im Spiel, sagt Berndt Hinzmann von der Nichtregierungsorganisation INKOTA im E&W-Interview.
„Die Ängste kommen immer wieder“
Die GEW unterstützt die ukrainische Bildungsgewerkschaft TUESWU und ukrainische Kolleginnen, die vor dem Krieg nach Deutschland geflohen sind.
„Unser Hauptziel ist, allen Kindern Bildung zu ermöglichen.“
Kriegsfolgen, Wirtschaftsembargo, Erdbeben: Große Herausforderungen auch für die Bildungsgewerkschaft in der syrischen Autonomieregion Rojava. Ein Interview mit Nesrîn Reşik, Ko-Vorsitzende der Yekîtiya Mamosteyên Bakur û Rojhilatê Sûriyeyê.
„Es gibt viele dubiose Freiwilligenprojekte“
Wegen der Corona-Pandemie konnten viele Schulabgänger nicht als Freiwillige im Ausland arbeiten. Nun boomt der „Voluntourism“ wieder – und verletze Kinderrechte teils massiv, sagt Josephine Hamann von der Kinderschutz-Organisation ECPAT.
Von der Müllkippe zum Abitur
Cobán heißt die Stadt im Norden Guatemalas, in der Sergio Godoy die „Schule der Hoffnung“ gegründet hat. Das um Gesundheits- und Hilfsangebote erweiterte Bildungsprojekt hat den Wandel in einem verrufenen Stadtteil auf den Weg gebracht.
Hilfe nach dem Erdbeben
Nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien ist die Lage vor Ort dramatisch. Der DGB und die Mitgliedsgewerkschaften rufen zu Spenden auf, um den Menschen in ihrer akuten Not zu helfen.
Freiheit für inhaftierte Gewerkschafter*innen!
Der DGB und die Mitgliedsgewerkschaften verurteilen das Vorgehen des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung aufs Schärfste. Am Mittwoch setzten Gewerkschaften aus ganz Europa und Nordamerika gemeinsam ein Zeichen der Solidarität.
Freiheit für inhaftierte Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter
Der DGB und die Mitgliedsgewerkschaften verurteilen das Vorgehen des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung aufs Schärfste. Am Mittwoch setzten Gewerkschaften aus ganz Europa und Nordamerika gemeinsam ein Zeichen der Solidarität.
GEW zeigt sich solidarisch
Bis zu 300.000 Menschen haben sich in England und Wales am 1. Februar am Bildungsstreik beteiligt. Sie kämpfen für bessere Bezahlung und gegen die geplante Einschränkung des Streikrechts.
Präventionsarbeit gegen Antisemitismus stärken!
Mit besorgtem Blick auf das Erstarken rechter und rechtsextremer Strömungen und Parteien sowie die Zunahme antisemitischer Verschwörungsnarrative fordern die Bildungsgewerkschaften die Politik auf, verstärkt in Präventionsarbeit zu investieren.
Jetzt Petition unterzeichnen
In Belarus wurden die unabhängigen Gewerkschaften verboten und ihre führenden Vertreterinnen und Vertreter zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die LabourStart-Petition zu ihrer Freilassung kann online unterzeichnet werden.
Osteuropa als Thema für die politische Bildung
Der neue Baustein „Osteuropa. Impulse für die Bildungsarbeit“ von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage lädt dazu ein, sich den osteuropäischen Ländern auch an Schulen stärker zu widmen.
Sechs tolle Jahre in Tokyo
Sechs Jahre war Dominik Pyka an der Deutschen Schule Tokyo Yokohama tätig, die ihn sehr beeindruckt haben. Allerdings zeigen seine Erfahrungen auch: Es besteht dringender Nachholbedarf bei der Mitbestimmung. Ein persönlicher Bericht.
Welche Folgen hat der Krieg für russische Lehrkräfte?
Flucht vor der Teilmobilmachung und Kriegspropaganda im Unterricht: Ein russischer Gewerkschaftskollege, der inzwischen in Deutschland lebt, berichtet.
Neues Jugendwerk soll deutsch-israelischen Austausch fördern
Die GEW begrüßt, dass Deutschland und Israel ein „Deutsch-Israelisches Jugendwerk“ gründen werden. Dies soll den bestehenden Schüleraustausch zwischen beiden Ländern vertiefen.
Zu wenige Lehrkräfte und zu wenige Räume
Tausende geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine haben noch immer keinen Schulplatz in Deutschland: Lehrkräfte und Räume fehlen, wie eine Umfrage des Mediendienstes Integration zeigt. Die GEW mahnt: „Bildung kann nicht warten.“
Hungerlöhne unter dem Deckmantel des Kriegsrechts
In der Ukraine lassen Mode-Anbieter von Adidas bis Zalando produzieren. Ein neues Arbeitsgesetz macht es den Näherinnen noch schwerer, sich gegen Ausbeutung zu wehren, kritisiert Bettina Musiolek von der „Kampagne für Saubere Kleidung“.
Bedingungen verbessern
Mehr als 2.000 Schulen weltweit, an denen Deutsch unterrichtet wird, gehören zur Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH). Wie lässt sich dieses Netzwerk weiterentwickeln?
„Worte sind gut, Taten besser“
Ausgebeutet werden nicht nur Wanderarbeiter auf den Baustellen der Stadien für die Fußball-WM in Katar, sondern auch Frauen und Männer, die in Billiglohnländern WM-Trikots nähen oder Fanartikel herstellen. Schulklassen können dagegen mobil machen.
„Eine gewalttätige Dressur der Kinder“
Die zivil-militärischen Schulen werden von den Gewerkschaften in Brasilien kritisiert. Ein Interview mit Gewerkschafterin Helenita Bezerra, die die Methoden an faschistisches Gedankengut erinnern.
Fahnenappell auf dem Schulhof
Bolsonaro ist als Präsident Brasiliens abgewählt worden, aber unter den Folgen seiner Politik wird das Land noch lange leiden. Ein Beispiel sind die zivil-militärischen Schulen, in den Kinder und Jugendliche gedrillt werden.
Solidarität mit den Menschen im Iran!
Die GEW und internationale Gewerkschaftsorganisationen verurteilen die Gewalt gegen Protestierende in der Islamischen Republik Iran. Das Regime müsse Inhaftierte, darunter zwei französische Gewerkschaftsmitglieder, sofort freilassen.
Zeltlager für ukrainische Jugendliche
Zwei Wochen erholten sich Kinder von ukrainischen Gewerkschaftsmitgliedern in Berlin-Heiligensee. Unterstützt wurde das Camp vom Heinrich-Rodenstein-Fonds der GEW.
Neues Arbeitsgesetz stößt auf internationale Proteste
Die Bildungsinternationale kritisiert das Gesetz 5371, das vom ukrainischen Präsidenten Wolodomyr Selenskyj am 17. August 2022 unterzeichnet wurde.
„Gewerkschaften sind Victor Orbáns Feindbild“
Die PDSZ (Demokratische Lehrervereinigung) ist die zweitgrößte Bildungsgewerkschaft Ungarns, jüngst besuchte eine Delegation die GEW. E&W sprach mit Orsolya Kamrás, Lehrerin für Literatur, Grammatik und Philosophie sowie Mitglied des Hauptvorstandes.
GEW verurteilt türkische Angriffe
GEW-Vorsitzende Maike Finnern bittet die Bundesministerinnen Annalena Baerbock und Svenja Schulze, sich für Frieden und das Recht auf Bildung in Rojava einzusetzen.
Kampagne für die Freilassung geht weiter
Die Bildungsinternationale solidarisiert sich mit den Protesten für Menschenrechte im Iran. Das Regime dort unterdrückt weiter gewerkschaftlich aktive Lehrkräfte.
„Ein zutiefst solidarischer Handel“
Unter den aktuellen Krisen leiden auch Produzentinnen und Produzenten für Fairen Handel. Aber sie seien besser gewappnet als die Erzeugerinnen und Erzeuger für den konventionellen Handel, sagt Matthias Fiedler vom Forum Fairer Handel (FFH).
Eine Schule für Rückkehrer
Streng bewacht und gesichert: An der Deutschen Schule in Erbil (DSE), Irakisch-Kurdistan, lernen kurdische Kinder und Jugendliche, die zuvor in Deutschland gelebt haben.
Kinder und Jugendliche in den Regelunterricht integrieren
Mittlerweile sind mehr als 165.000 ukrainische Kinder und Jugendliche an unseren Schulen angekommen. Die GEW fordert, diesen schnellstmöglich ein normales Schulleben anzubieten. Die Politik muss die Lehrkräfte dabei mehr unterstützen.
Solidaritäts-Kampagne hat Erfolg
Die Repressionen gegen Führungspersönlichkeiten von Bildungsgewerkschaften in Haiti wurden zurückgenommen. Die GEW hatte sich an der internationalen Kampagne der Bildungsinternationale beteiligt.
