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Vorschaubild / Materialvorschau Flussdiagramme werden häufig eingesetzt, um Algorithmen zu entwickeln und zu visualisieren [1], bzw. um den Datenfluss innerhalb eines Programms darzustellen. Jay Forrester entwickelte in den 1950er Jahren eine Methodik um komplexe Modelle darzustellen und zu simulieren [2]. Auf Basis dieser Idee hat sich in der Geographie das so genannte „Wirkungsgefüge“ als Methode der Darstellung von Zusammenhängen zwischen Ursachen und Wirkungen verschiedener Einflussgrößen etabliert. Sehr ähnlich sind dieser Idee auch die so genannten „concept maps“. Das schöne ist, dass dieses Prinzip im Grunde auf sehr viele Fragestellungen auch anderer Fachbereiche übertragbar ist. Im Unterricht kann man die Methode sehr gut dann nutzen, wenn klar werden soll, dass einzelne Ursachen und Wirkungen nicht isoliert geschehen, sondern sich gegenseitig beeinflussen und teilweise in Rückkopplungen enden. Allerdings erfordert das Erstellen eines Wirkungsgefüges auf dem Papier sehr viel Disziplin und ist nur mit sauberer Vorarbeit machbar. Das kann dazu führen, dass diese Methoden von den SuS als „zäh“ wahrgenommen wird. Ich lasse deshalb meist zunächst eine Mindmap zum Brainstorming anfertigen, weil man hier schon etwas Struktur aufbaut, ohne dem Gedankenfluss zu sehr im Weg zu stehen. Ideal wäre es aber, wenn man auch sehr spät noch grundlegende Änderungen vornehmen kann. Daher bietet sich eine softwarebasierte Lösung an. Die Möglichkeiten an Tools sind unendlich. Beginnen kann man mit PowerPoint oder dem LibreOffice Präsentationsmodul, oder jedem anderen vektorbasierten Zeichenprogramm. Allerdings gibt es weit bessere (und frei verfügbare) Tools. Beispielhaft soll hier yEd genannt werden, welches seit kurzer Zeit auch browserbasiert genutzt werden kann. Im Anschluss...