„Das lasse ich zu Hause die KI machen …“ Wenn ihr diesen Spruch von vorwitzigen Schülerinnen oder Schülern hört, greift ihn bewusst auf – er ist ein idealer Einstieg, um das Thema KI im Unterricht zu bearbeiten. Künstliche Intelligenz lässt sich bereits in der Grundschule sinnvoll thematisieren, besonders in den Klassenstufen 3 und 4. Dabei geht es nicht darum, Aufgaben an die KI „abzugeben“, sondern gemeinsam zu klären: Was kann KI leisten – und was nicht? Wie formuliert man gute Eingaben? Wie prüft man Ergebnisse kritisch? So wird aus einem flapsigen Satz ein Anlass, Medienkompetenz und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit digitalen Werkzeugen zu fördern. Medienkompetenz mit KI Kinder können im Mathematikunterricht beispielsweise dann von KI profitieren, wenn sie eigene Aufgaben entwickeln sollen. Statt diesen Arbeitsauftrag einfach an die KI „auszulagern“, steht im Mittelpunkt, dass die Kinder den mathematischen Inhalt so gut verstehen, dass sie einen präzisen, passenden Prompt formulieren können. Das Lernziel verschiebt sich dadurch: Neben fachlichen Kompetenzen werden gezielt Aspekte der Medienkompetenz gefördert – etwa das strukturierte Beschreiben von Anforderungen, das kritische Prüfen von Ergebnissen und ein reflektierter Umgang mit KI-Werkzeugen. Das folgende Beispiel ist für die 3. Klasse konzipiert und orientiert sich an „Das Zahlenbuch“. Es lässt sich ebenso in Klasse 4 einsetzen und mit ähnlichen Aufgabenformaten nutzen. Ein Beispiel aus Das Zahlenbuch Wenn ihr das Thema Multiplizieren und Dividieren mit Rechenketten behandelt habt, findet ihr am Ende die Aufgabe auf dem nebenstehenden Bild. Die Teilaufgabe d) bietet einen guten Anknüpfungspunkt, um mit einer KI zu arbeiten. Tipp: Diese Seite ...
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"KI in der Grundschule!? – Prompten im Mathematikunterricht mit Zahlenrätseln"
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