Durch die vorgezogene Bundestagswahl können politische Weichen neu gestellt werden. Deutschland braucht einen klaren Kurswechsel in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik.
WISSENSCHAFT
„Hanna“ wartet weiter auf Entfristung
Obwohl die scheidende Bundesregierung zu Amtsantritt 2021 erklärte, das Befristungsunwesen an den Hochschulen einzudämmen, hat sich die Situation nicht verbessert. Eine Reform des WissZeitVG steht nach wie vor aus.
Kürzungen mit Folgen
Integrationskurse haben sich als erfolgreiches Instrument sowohl zur gesellschaftlichen als auch zur beruflichen Eingliederung der Menschen mit Migrationshintergrund bewährt. Die GEW warnt, diesen Erfolg durch Mittelkürzungen aufs Spiel zu setzen.
Querschnittsaufgabe
Demokratiebildung ist ein zentraler Teil des staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. Der Politikunterricht kommt dennoch oft zu kurz, vor allem an Berufsschulen.
Zu wenig Geld für mehr Chancengleichheit
Bund und Länder wollen den sogenannten Digitalpakt Schule fortsetzen. Allerdings werde das dafür eingeplante Geld kaum ausreichen, stellt die GEW fest.
Für die Jüngsten die Besten
Die GEW verlangt ein Kita-Qualitätsgesetz, das bundeseinheitliche Standards schafft. Untrennbar damit verbunden sind die Weiterentwicklung und eine größere Attraktivität des Berufes.
Mut zum Kurswechsel!
Die neue Bundesregierung muss einen deutlichen Kurswechsel in der Bildungspolitik vornehmen. Dazu gehören neben der Einführung eines Kooperationsgebots für Bund, Länder und Kommunen ein Sondervermögen für Bildung und eine Reform der Schuldenbremse.
Dauerhafter Notstand
Unter dem Personalmangel in Schulen, Kitas und der Jugendhilfe leiden die Bildungsqualität, die Betreuung der Kinder und Jugendlichen sowie die Fachkräfte. Der Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung könnte die Misere weiter verschärfen.
„Verzweifelter Zustand“
Ob Hochschule, Kita oder Schule – das öffentliche Bildungswesen ist seit Jahren chronisch unterfinanziert. Der Sanierungsstau ist vor allem bei der Infrastruktur und den Gebäuden groß.
Eine andere Bildungspolitik braucht das Land
Durch die vorgezogene Bundestagswahl können politische Weichen neu gestellt werden. Deutschland braucht einen klaren Kurswechsel in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik. Die Forderungen der GEW zur Bundestagswahl 2025 im Überblick.
Gemeinsam gegen den AfD-Parteitag in Riesa
In Riesa wird laut und bunt protestiert! Die GEW ruft für den 11. Januar 2025 zum Mitmachen auf – gemeinsam gegen Demokratiefeindlichkeit, rassistische Hetze und für eine offene Gesellschaft.
Promovieren braucht Perspektiven!
Die Promotion ist ein wichtiger Schritt, um innerhalb und außerhalb der Wissenschaft beruflich Fuß zu fassen. Jedoch müssen sich Promovierende oftmals unter unsicheren und ungleichen Rahmenbedingungen qualifizieren. Dagegen wehrt sich die GEW.
Information Flyer Now in English Language
Higher education can be transformed. Together with the German Trade Union for Education and Research (GEW) – an information flyer now translated into English.
„Die Bandbreite ist groß“
Fast die Hälfte der Wissenschaftler*innen hat bereits eine Form von Angriff wie Beleidigungen oder Anfeindungen erlebt. Betroffene können sich an die bundesweite Beratungsstelle Scicomm-Support wenden.
GEW: „Wissenschaftszeitvertragsgesetz jetzt reformieren – und zwar richtig!“
Bildungsgewerkschaft zur Anhörung im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung
Debatte über Antisemitismus-Resolution des Bundestages
Der Bundestag hat eine Antisemitismus-Resolution verabschiedet. Deren Anliegen stößt auf breite Zustimmung, Kritik gibt es an möglichen Beeinträchtigungen der Lehr-, Forschungs- und Kulturfreiheit.
Neues Studienheft zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik
Die Freiheit von wissenschaftlicher Forschung und Lehre ist ebenso wichtig wie umkämpft. Ein neues Studienheft nimmt sie aus historischer und gegenwärtiger Perspektive in den Blick.
Musisch-kreative Bildung
Künstlerisch-musische Bildung gilt oft als weniger wichtig als Naturwissenschaften oder Mathematik, damit junge Menschen später beruflich erfolgreich sind. Dabei profitieren viele Jugendliche enorm von künstlerischer Bildung.
Gehälter erhöhen sich ab 1. November
Für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder gibt es ab dem 1. November 2024 mehr Geld. Die Entgelterhöhung ist Teil der Tarifeinigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern aus der Länder-Tarifrunde im Herbst 2023.
GEW: „Enttäuschender Beschluss“
Bildungsgewerkschaft zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum BAföG-Grundbedarf
Gleiche Chancen für Forschende mit Sorgeverantwortung
Eltern und pflegende Zugehörige sind im Wissenschaftsbetrieb stark benachteiligt. Die GEW fordert anlässlich der Veröffentlichung der Handreichung „Care und (un)fair“ mehr Chancengleichheit.
„Ampel muss Entwurf umfassend überarbeiten“
Die Ampelkoalition muss die prekäre Lage der rund 250.000 befristet beschäftigten Wissenschaftler*innen nach Ansicht der GEW endlich spürbar verbessern – durch eine echte und umfassende Reform des WissZeitVG.
GEW: „Zeitverträge in der Wissenschaft: Ampel muss jetzt Farbe bekennen!“
Bildungsgewerkschaft zur Bundestagsdebatte zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz
„Hey, ChatGPT, schreib mir eine Hausarbeit!“
Lehre, Forschung und Prüfungen verändern sich durch den Einsatz von KI. Warum Hochschulen Regeln brauchen, ist in der neuen Ausgabe der read.me zu lesen.
Gutschein für ein kostenfreies Einjahresabo
GEW und DUZ bieten Postdocs und Promovierenden, die GEW Mitglied sind, ein kostenfreies Jahresabo des E-Journals DUZ – Magazin für Wissenschaft & Gesellschaft an.
„Schmierentheater mit Untersuchungsausschuss beenden“
Die GEW fordert den Bundestag auf, einen Untersuchungsausschuss zur Fördergeldaffäre im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einzurichten.
GEW: „Bundestag muss Stark-Watzingers Schmierentheater mit Untersuchungsausschuss beenden“
Bildungsgewerkschaft zur heutigen Ausschusssitzung zur Fördergeldaffäre
„Es darf keine Ausnahmen geben“
Die GEW begrüßt die Ankündigung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, ein Bundestariftreuegesetz auf den Weg zu bringen. Demnach dürfen öffentliche Aufträge des Bundes nur noch an Träger und Unternehmen vergeben werden, die nach Tarif zahlen.
Bildungs(unter)finanzierung
Je besser die Bildung, desto produktiver die Volkswirtschaft, desto höher der Wohlstand, die Löhne, die Gewinne – und am Ende auch die Steuereinnahmen. Dennoch fehlt überall Geld im Bildungssystem.
Universitäten immer aufgeschlossener für Dauerstellen
Dauerstellen für Daueraufgaben – Universitäten zeigen sich allmählich aufgeschlossener für die Forderung der GEW. Das zeigt eine neue Studie.
BAföG-Satz darf nicht unter Bürgergeld liegen
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass die für Studierende geltenden BAföF-Bedarfssätze in verfassungswidriger Weise zu niedrig bemessen seien. Die GEW sieht sich damit in ihrer Kritik bestätigt.
Wichtig ist Zivilcourage
Im September werden in Thüringen, Sachsen und Brandenburg neue Landtage gewählt. Die AfD könnte in allen drei Ländern stärkste Partei werden und künftig sogar in der Regierung sitzen. Demokratische Pädagoginnen und Pädagogen sind alarmiert.
„Das Bildungssystem steht unter enormem Druck“
Angesichts der schwierigen Verhandlungen über den Bundeshaushalt 2025 warnt die GEW in einem Offenen Brief eindringlich vor den Folgen möglicher Kürzungen im Bildungsbereich und fordert ein Sondervermögen Bildung im Umfang von 100 Milliarden Euro.
Über 106.000 Unterschriften für eine Bildungswende
Das Bündnis Bildungswende JETZT! hat heute gemeinsam mit zahlreichen Eltern, Lehrkräften, Erzieher*innen und Schüler*innen über 106.000 Unterschriften an die Ministerpräsidentenkonferenz übergeben.
Stark-Watzinger lässt viele Fragen offen
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat zum Vorwurf Stellung genommen, ihr Haus habe politische Meinungsäußerungen mit dem Entzug von Fördermitteln bestrafen wollen. Doch es bleiben einige Fragen offen.
65.000 Stimmen für eine Reform des WissZeitVG
„Stoppt die Dauerbefristung in der Wissenschaft“: Zigtausendfach wurde die Petition eines von Campact unterstützen Bündnisses aus GEW und 17 weiteren Organisationen unterzeichnet. Am 12. Juni wurde sie dem Bundestag übergeben.
GEW: „Stark-Watzinger muss zu Vorwürfen Stellung nehmen“
Bildungsgewerkschaft zu Berichten des NDR über Prüfung von Fördermittelentzug
GEW: „Nach der Reform ist vor der Reform“
Bildungsgewerkschaft zur abschließenden Beratung der 29. BAföG-Novelle im Bundestag
Übergabe der WeAct-Petition „Stoppt die Dauerbefristung in der Wissenschaft“ an den Bundestag
Fototermin
Widerstand verhindert Nullrunde
Der Bundestag berät aktuell über eine Reform des BAföG. Es soll nun doch mehr Geld für Studierende geben. Die GEW hatte das mit Blick auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten vehement gefordert.
BAföG soll nun doch erhöht werden
Der Bundestag berät aktuell über eine Reform des BAföG. Nach dpa-Informationen soll es mehr Geld für Studierende geben. Die GEW hatte das mit Blick auf die gestiegenen Lebenshaltungskosten vehement gefordert.
GEW: „BAföG nicht kaputtsparen, sondern reformieren!“
Bildungsgewerkschaft zur Anhörung im Bundestagsbildungsausschuss
„Problemlösung statt Schönfärberei nötig!“
Zwar haben die Bologna-Reformen europaweit zu vergleichbaren Studienstrukturen geführt, aber für viele deutsche Studierende bleibt das Sammeln von Auslandserfahrungen weiter nur ein Traum.
Ein Kurswechsel ist überfällig
Während die Grundfinanzierung stagniert, geizen Bund und Länder nicht mit Milliarden für befristete Programme. In einem „Lernenden Manifest“ stellt die GEW mit Bündnispartner*innen ein Umdenken in der Wissenschaftsfinanzierung zur Diskussion.
